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ChatGPT Image 18. Aug. 2026, 15_13_43.png

Über mich

Ich kann nicht malen. Dachte ich.

Ich komme aus der Fotografie und dem Film. Dort wird ziemlich viel geplant. Vielleicht hat mich deshalb an abstrakter Malerei immer das interessiert, was sich nicht vollständig planen lässt.

Lange dachte ich trotzdem, ich könne nicht malen. Nicht, weil mir Ideen fehlten. Sondern weil ich davon ausging, dass ein Bild erst gut werden muss, bevor es etwas wert ist.

Heute sehe ich das anders. Und daraus ist
BUT IS IT ART? entstanden.

Im Studio zeige ich dir Materialien, Werkzeuge und Techniken und helfe dir, einen Anfang zu finden. Wenn du festhängst, gibt es einen Impuls.
 
Was ich nicht mache: dein Bild bewerten, korrigieren oder für dich weitermalen.

Denn am Ende geht es nicht darum, was ich daraus gemacht hätte.

Sondern was deine Hand daraus macht.

Simon
Gründer BUT IS IT ART? Studio Hamburg

Meine Bilder

Das ist ja keine Kunst. 

Sagen wir, wenn etwas einfach ist. Im Umkehrschluss müsste Kunst also schwer sein. Vielleicht beginnt sie aber einfach dort, wo das Ergebnis nicht feststeht.

Ich habe keine Kunst studiert. Als ich angefangen habe zu malen, hatte ich weder einen sicheren Stil noch die Gewissheit, dass aus einer Idee ein gutes Bild wird. Ich kenne den Moment, in dem bereits viel Zeit, Hoffnung und einige Farbschichten in einer Leinwand stecken und der nächste Strich trotzdem etwas lösen oder alles wieder infrage stellen kann.

Nicht jedes meiner Bilder gelingt. Das gehört dazu. Angenehm ist es trotzdem nicht.

Einige meiner Bilder hängen noch im Studio. An ihnen zeige ich Techniken, erkläre, wie Schichten aufeinander reagieren, oder warum eine gute Stelle manchmal verschwinden muss, damit das ganze Bild weiterkommt. Wer schon bei mir war, erkennt vielleicht das eine oder andere wieder. Andere haben das Studio längst verlassen und hängen inzwischen woanders.

Nicht jede Entscheidung funktioniert. Aber jede verändert das Bild. Und genau damit lässt sich weiterarbeiten.

Ich sehe das Leben ähnlich. Nicht alles, was ich entscheide, führt mich dorthin, wo ich hinwollte. Aber es verändert, was danach möglich ist.

Meine Rolle im Workshop

Die beste Hilfe sieht man dem Bild nicht an.

Am Anfang erkläre ich Farben, Werkzeuge, Techniken und Bildaufbau. Danach geht es nicht mehr darum, ob du verstanden hast, was ich gesagt habe. Sondern darum, was du damit machst.

Wenn du feststeckst, stelle ich eine Frage, zeige eine Möglichkeit oder hänge dein Bild für etwas Abstand an die Wand.

 

Wenn es läuft, gibt es keinen Grund, mich einzumischen.

Natürlich könnte ich dir sagen, was ich an deiner Stelle tun würde. Dann würde das Bild allerdings ein wenig mehr meines und ein wenig weniger deines.

Unsicherheit gehört dazu. Sie bedeutet nicht, dass du etwas falsch machst. Nur, dass das Ergebnis noch offen ist.

Eine gute Workshopleitung hinterlässt aus meiner Sicht keinen eigenen Pinselstrich. Aber sie gibt Mut für deinen nächsten.

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